Jäckel Immobiilen – 40 jähriges Bestehen in 2011

Hildegard Kirschner feierte 2008 ihren 90. Geburtstag

 

 

Jäckel – Immobilien feiert 2011 das 40-jährige Bestehen

 

 

In der Nachfolge des elterlichen Hoch- und Tiefbauunternehmens Otto Jäckel in Dillenburg, das vom 20.01.1949 bis zum 30.09.1965 bestand und von dem Vater, dem Bauingenieur für Hoch- und Tiefbau Otto Jäckel gegründet und nach dessen Tod 1954 von seiner Witwe Hildegard geb. Gerhardt  und ab 1958 gemeinsam mit dem Stiefvater, dem Dipl.-Ing. für Hoch- und Tiefbau Horst Kirschner bis zu dessen schwerer Erkrankung weitergeführt wurde, gründete Udo Jäckel, gebürtiger Dillenburger, am 15.04.1971, sein erstes Immobilienbüro in Dillenburg.

Nach dem Besuch der Grund- und Mittelschule in Dillenburg und der Wirtschaftsoberschule in Giessen mit Abschluss Wirtschaftsabitur hatte er verschiedene Praktika und Tätigkeiten in Steuerberatungs- und Gewerbebetrieben, im elterlichen Bauunternehmen sowie bei verschiedenen Banken absolviert und  Wirtschaftswissenschaften (Volks -und Betriebswirtschaft) an den Universitäten in Gießen und Marburg studiert.

1973 folgte die Eröffnung der Büros in Gießen und Hagen, 1978 in Bad Endbach-Hartenrod.

Tatkräftig unterstützt beim Aufbau der Betriebe wurde Herr Jäckel von seiner Mutter Hildegard Kirschner, seiner Tante, der Fremdsprachenkorrespondentin Hella Graf sowie weiteren Verwandten und Mitarbeitern. Der Leiter der Buchhaltung  ist von Beginn an bis heute der Industriekaufmann und Bilanzbuchhalter Alfred Kaiser.

In den Betrieben beschäftigt man sich mit dem Nachweis und der  Vermittlung von Objekten aus öffentlichem, gewerblichem und privatem Besitz, aus Konkursmassen und Zwangsversteigerungen im In- und Ausland, wobei auch der Entwurf der Kaufverträge und die Begleitung beim notariellen Abschluss der Kaufverträge für die Mitarbeiter selbstverständlich ist. 

Bei Bedarf werden den Käufern oder Mietern auch Finanzierungen über Banken, Versicherungen und Bausparkassen angeboten, wenn sie ihre bisherigen Bank- oder Sparkassenverbindungen nicht nutzen wollen.

Ein besonderes Augenmerk ist jedoch die Abwendung von Zwangsversteigerungen durch entsprechende Verhandlungen mit den Gläubigern und der vor der Versteigerung stattfindende freiwilligen Verkauf durch den Eigentümer.

Auch in diesen Fällen besteht das Entgelt in der Regel nur aus einer reinen Käufererfolgsprovision.

Die reine Käufererfolgsprovision, von Udo Jäckel durch die Freistellung des Verkäufers von allen Kosten bei entsprechender vertraglicher Gestaltung seit 1972 angeboten, sicherte dem Unternehmen in der Vergangenheit selbst in Rezessionszeiten einen guten Auftragsbestand und gute Umsätze.

Die Aufnahme des Passbildes von Herrn Jäckel in die Werbung, durch das der Leser erfuhr, wer dieser Anbieter ist, war zur damaligen Zeit sowohl in Deutschland wie auch in Spanien etwas erstmaliges und wurde später von allen Banken, Versicherungsgesellschaften usw. für ihre Mitarbeiter übernommen.

Hauptbetätigungsländer waren neben Deutschland bisher Spanien, Österreich, Italien, Schweiz, Ungarn und die Türkei.

Das heute von Rita Jäckel geb. Kaiser geleitete Unternehmen, gestrafft durch die Änderung der früher eigenständigen Büros in Annahmestellen, weitet seine Interessen zur Zeit sowohl in der Türkei, Spanien als auch in Ungarn aus. In Spanien waren die Jäckel-Betriebe schon vor über 30 Jahren in deutschsprachigen Zeitungen werbend tätig und danach der erste deutschsprachige Anbieter ihrer Tätigkeiten im Rundfunk

Auch mit Immobilienfirmen in Griechenland bestehen nach der Änderung der Immobilienerwerbs-Möglichkeiten durch Ausländer nun neue Kontakte.

Weiter ausgedehnt wurden die Dienstleistungsangebote in den Bereichen Betriebs- und Haushaltsauflösungen und Baustellenbetreuung mit entsprechenden Fahrzeugen.

Für kurzfristige kleinere Umzüge können den Kunden Fahrzeuge und PKW-Anhänger zur Verfügung gestellt werden.

Frau Jäckel wird in der Firmenführung von ihrer Tochter Jacqueline Varchulik, gelernte Bürokauffrau und Fremdsprachenkorespondentin, und dem Sohn, dem Diplom-Wirtschaftsinformatiker und Master of  Business Administration Otto C.E. Jäckel unterstützt. Dieser hat für seine bemerkenswerte Diplomarbeit eine Prämie der Creditreform Pforzheim erhalten. Zuvor war er bei Computer- und weiteren Firmen im heimischen Raum sowie der France - Telekom Tochter Etrali, einem Spezialunternehmen für Telefoncomputer und weltweite Telefonverbindungen im Börsen- und Bankenbereich in Frankfurt tätig. Jäckel ist Absolvent der Fachhochschule Giessen-Friedberg, die im Bereich Informatik in einem bundesweiten Vergleich der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ als vorzügliche akademischen Ausbildungsstelle den dritten Platz belegte. Jäckels Ausarbeitung befasste sich mit dem Thema „Prognose des Erfolgs von Inkassofällen bei Privatpersonen“.

In sechsmonatiger Tätigkeit hatte er zuvor bei der Creditreform Pforzheim mehr als 118.000 interne Akten und zusätzlich externe Daten geprüft.

Er besuchte in Dillenburg Grund- und Realschule sowie das berufliche Gymnasium der kaufmännischen Schulen, das er mit der allgemeinen Hochschulreife abschloss.

Seinen Zivildienst leistete er im Friedrich-Zimmer-Krankenhaus Herborn.

Otto C.E. Jäckel erhielt von der FH Deggendorf, der im April 2007 im deutschen Ranking der Zeitschrift „Karriere“ und der Zeitung „Handelsblatt“ in den Bereichen Betriebswirtschaft und Informatik an Nummer 1 stehenden bayrischen Spitzenfachhochschule, an der er an der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik studierte, den akademischen Grad MBA für Unternehmensgründung, Unternehmensführung und Unternehmensnachfolge. Seine Masterthesis verfasste er zum Thema „Die Zukunft des Immobilienmarktes unter besonderer Berücksichtigung demografischer Faktoren“. Dem ging ein 2-jähriges Aufbaustudium mit den Zugangsvoraussetzungen eines Diplomabschlusses mit mindestens „gut“ und einer nachfolgenden mindestens 2-jährigen Tätigkeit voraus. Zugelassen waren zu dem Studium nur 12 Studenten, davon 11 aus Bayern.

Jetzt arbeitet er im Dillenburger Jäckel-Immobilien Büro und in der seit 1999 bestehenden Immobilien - Annahmestelle in Hebertsfelden in Niederbayern und als

Dozent bei dem Bildungswerk der hessischen Wirtschaft in Dillenburg.

Sozial  ist die Familie Jäckel besonders in  der Hilfe für sozial Bedürftige und in der Obdachlosenhilfe und Wiedereingliederung von Obdachlosen in das Berufsleben tätig.

Das Unternehmen beschäftigt sich heute verstärkt mit der Verwertung notleidender Objekte bei Zwangsversteigerungen im Auftrag entsprechender Banken und Bausparkassen

sowie mit dem Verkauf oder der Vermietung des „Gewerbepark Siegerland“ in Burbach / NRW in der Nähe des Siegerlandflughafens, wo für Neugründungen

oder Auslagerungen von Unternehmen auf dem Gelände und in den Gebäuden der ehemaligen Siegerlandkaserne hervorragende Möglichkeiten zu günstigsten Preisen gegeben sind

 

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Otto C. E. Jäckel, Rita Jäckel, Jason P. Varchulik, Jacqueline H. E. Varchulik

 

 

 

 

Hildegard Kirschner, verw. Jäckel, geb. Gerhardt ist 92 Jahre alt

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Die langjährige Chefin des Bauunternehmens Otto Jäckel aus Dillenburg und später der Jäckel-Immobilien Betriebe

 gab vielen Arbeit, Hilfe, Unterkunft.

 

Ihr Motto:“ Jeder verdient eine Chance“

 

Am 10.10.1918 kam sie als 1.von 3  Töchtern des Land- und Gastwirtehepaares Eduard und Johanna Gerhardt im jetzigen Haiger - Rodenbach zur Welt. Durch den Bau der Eisenbahnstrecke gezwungen, die Ländereien und die Gaststätte zu verkaufen, investierten die

Eltern den Kaufpreis 1921 in Dillenburg u.a. in ein Gaststättenanwesen am Obertor, den „Westfälischen Hof“, das sie auch lange Jahre selbst betrieben.

Nach Schule und Arbeitsdienst bei Hemden-Häuser und Frank’sche Eisenwerke heiratete Hildegard Anfang1944 den Kasseler Nationalstaffelboxer und Teilnehmer an den Studentenweltmeisterschaften, den Bauingenieur für Hoch- und Tiefbau Otto Jäckel.

Noch 1944 kam Sohn Udo zur Welt. Der Ehemann von Hildegard gründete nach im Krieg erlittenen schweren Verwundungen und nach der Kriegsgefangenschaft schon 1946 nach Erhalt der entsprechenden Lizenz von den Amerikanern den Amateurboxclub Dillenburg, einen der erfolgreichsten Boxclubs in Deutschland, der in der Folgezeit in ganz Deutschland durch die „Dillenburger Boxschule“ ein Begriff wurde.

Am 20.02.1949 gründete er sein Bauunternehmen, in dem seine Frau vom 1. Tag an mitarbeitete. Otto Jäckel war auch als Gewerbelehrer an der Berufsschule Dillenburg tätig. Im Jahr 1951 kam der 2. Sohn zur Welt, Otto. Durch die dauernde Mitarbeit im Unternehmen geschult war Hildegard in der Lage, nach dem  tragischen Ableben ihres Mannes durch einen Arbeitsunfall am 9.10.1954, einen Tag vor ihrem Geburtstag, die Führung des Unternehmens selbst zu übernehmen. Nach einigen Jahren der Firmenleitung mit angestellten Ingenieuren und der Hilfe einer engagierten Belegschaft heiratete sie 1958 den Architekt und Diplomingenieur für Hoch- und Tiefbau Horst Kirschner aus Flensburg, mit dem sie fortan bis zu seiner schweren Erkrankung 1965 die Firma führte. Durch die Erkrankung des Ehemannes entsprechend in Anspruch genommen, entschlossen sich die Eheleute noch 1965 zur Einstellung des Gewerbes.

Als dann 1971 Sohn Udo Jäckel nach Studium und verschiedenen Tätigkeiten  und Ausbildungen unter anderen im Investment- und Bankbereich  sein Immobilienunternehmen gründete, stand sie ihm mit ihrem ganzen Wissen und ihrer ganzen Arbeitskraft bei dem Aufbau und der Führung der Firma zur Verfügung. Bis zum Jahr 2002 hat sie noch regelmäßig und mit Freude  in der Firma mitgearbeitet.

Schwer getroffen hat sie 1963 das Ableben der Mutter, 1977 der Tod des Vaters, ehemaliger Kriminalbeamter, der über 50 Jahre Mitglied beim MGV Orpheus, beim Liederkranz und Ehrenmitglied beim Schützenverein und der CDU sowie bis zum Ableben aktiver Turner war. In den letzten Jahren musste sie das Ableben ihrer Schwestern Irmgard Collinet und Hella Graf betrauern, mit denen sie immer ein inniges Verhältnis hatte.

In den  Jahren seit 1980 konnte sie sich  an der Geburt und der Entwicklung der Kinder ihrer Söhne erfreuen. Die Kinder von Sohn Udo, Otto C.E. und Jacqueline, arbeiteten die Jahre über im Immobilienbetrieb mit.  Sohn Otto,  Fachanwalt für Arbeits- und Verwaltungsrecht in Wiesbaden, und seine Ehefrau, die Diplompädagogin Gabriele Jäckel, sowie deren  in Berlin lebende Tochter Sophia, die gerade das 2. Staatsexamen in Jura ablegte, sowie die ebenfalls in Berlin lebende und Politik studierende und immer wieder als Regieassistentin tätige Tochter Laura erfreuen ihre Großmutter und trösten sie über das 2010 erfolgte Ableben des  Ehemann´s Horst hinweg.

Ein besonderes Anliegen von Frau Kirschner,  ihrer Eltern  und ihrer Söhne war immer die Unterstützung Hilfsbedürftiger und die Unterbringung  und Wiedereingliederung  Obdachloser in den Arbeitsprozess.

Udo Jäckel, Hildegard Kirschner, Rita Jäckel, Jacqueline Varchulik,Otto C.E.Jäckel